Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Frankfurt a.M. e.V.

Veranstaltungen und Termine

     
         
     
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Veranstaltungsfaltblatt

Das aktuelle Faltblatt mit unseren Veranstaltungsterminen für die Monate September bis Dezember 2018 können Sie sich hier herunterladen.




Plakat der Ausstellung Kulturgeschichte des chinesischen Buches (Quelle: GDCF Frankfurt am Main e. V.) Plakat der Ausstellung Kulturgeschichte des chinesischen Buches − Rückseite der Einladungskarte (Quelle: GDCF Frankfurt am Main e. V.)


Ausstellung 書 Kulturgeschichte des chinesischen Buches

Rahmenprogramm zur 30-jährigen Städtepartnerschaft Frankfurt − Guangzhou

02. November − 1. Dezember 2018, Stadtbücherei Frankfurt am Main − Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Lange vor der Erfindung des Papiers nutzte man in China andere Materialien wie Stein, Bronze, Seide, Knochen oder Muscheln, um Informationen schriftlich zu fixieren. Historische Aufzeichnungen lassen vermuten, dass bereits seit dem 21. Jahrhundert v. u. Z. Holz- oder Bambustäfelchen als Beschreibstoff Verwendung fanden. Mit Hanf- oder Seidenschnüren verband man diese zu langen, roll- oder faltbaren Tafeln und so entstanden − um das 6. Jahrhundert v. u. Z. − erste frühe Formen des Buches.
Seit der Erfindung des Papiers Anfang des 2. Jahrhundert unserer Zeit wurde mit Tusche auf das neue Medium geschrieben. Ab dem 6. Jahrhundert wurden Bilder und Texte im Blockdruck, auch Holztafeldruck genannt, vervielfältigt. Ein Bürgerlicher erfand im zehnten Jahrhundert in China die erste bekannte Druckpresse mit beweglichen Lettern.
Verglichen zum vorherigen Blockdruck ist diese Erfindung eine weit überlegene Technologie. Sie brauchte viel weniger Personal und Ressourcen und arbeitete mit hoher Effizienz und guter Druckqualität. Sie wurde als die größte Revolution in der Druckgeschichte angesehen und legte den Grundstein für die moderne konventionelle Druckindustrie. Sie wurde erst durch computergestützte Verfahren abgelöst.

Die Ausstellung zeigt Objekte, Fotos und Abbildungen, die die geschichtliche Entwicklung des Buches in China illustrieren.

Karte (Vorder- und Rückseite als PDF-Datei herunterladen) [ Vorderseite chinbuch_f.pdf (1,78 MB)] [ Rückseite chinbuch_f.pdf (520 KB)]


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Cover des Buches Wei Zhang: Eine Mango für Mao (Quelle: Salisverlag)


Lesung des Romans Eine Mango für Mao

Do. 15.11.2018, 17.00 Uhr, Stadtbücherei Frankfurt am Main − Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Es liest die Autorin Wei Zhang, Moderation M.-L. Beppler-Lie.

Wei Zhang wurde während der Kulturrevolution in Chongqing, VR China, geboren. Sie studierte dort Anglistik. Seit 1990 lebt sie in der Schweiz. 2007 erschien ihr Buch "Zwischen den Stühlen: Geschichten von Chinesinnen und Chinesen in der Schweiz" im Verlag NZZ Libro. "Eine Mango für Mao" ist ihr erster Roman. Sie schreibt für das Feuilleton der NZZ, arbeitet daneben als Hochschuldozentin und gibt Kurse zu interkulturellen Themen.


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Plakat der Ausstellung Kulturgeschichte des chinesischen Buches / Ausschnitt (Quelle: GDCF Frankfurt am Main e. V.)


Führung durch die Ausstellung 書 Kulturgeschichte des chinesischen Buches und Tee-Zeremonie

Di. 27.11.2018, 17.00 Uhr, Stadtbücherei Frankfurt am Main − Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Marie-Luise Beppler-Lie führt durch die Ausstellung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Tee-Zeremonie, die vom Chá Dào TEEHAUS angeboten wird.


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Frankfurter Tee- & Kulturhaus / Chá Dào − China Tea & Art GmbH
Internet: http://www.chadao.de



China-Stammtisch

Mittwoch, 28. November 2018, ab 18.30 Uhr, China-Restaurant "SHANGRILA", Friedberger Anlage 1 − 3 (Zoo-Passage)
Leicht erreichbar mit diversen S-Bahnen − Haltestelle Ostendstraße-Ausgang Hanauer Landstraße − sowie Straßenbahn 11 und 14 sowie mit dem Auto Parkhaus Zoo-Passage − Einfahrt über Grüne Straße − Parkgebühr wird vom Restaurant übernommen.

Wenn Sie voraussichtlich dabei sein werden, wäre eine Anmeldung bis Montag, den 26.11. sehr hilfreich, damit wir genügend Tische reservieren können (stammtisch@chinaseiten.de).

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Titelseite des Buches Hiau Ging - Das Buch der Ehrfurcht (Quelle: GDCF Frankfurt am Main e. V.) Titelseite des Buches Hiau Ging - Das Buch der Ehrfurcht (Quelle: GDCF Frankfurt am Main e. V.)


Neu auf unserer Download-Seite

Ab sofort können Sie die folgende Übersetzung von Richard Wilhelm herunterladen: Hiau Ging − Das Buch der Ehrfurcht / Chinesisch: 孝经, Pinyin: xiào jīng.
Der Klassiker der Kindespietät ist eine konfuzianische Abhandlung, die Ratschläge zur Kindespietät gibt: das heißt, wie man sich einem Älteren gegenüber verhält, wie einem Vater, einem älteren Bruder oder Herrscher.
Dieses Dokument stammt wahrscheinlich aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Es ist nicht bekannt, wer das Dokument tatsächlich geschrieben hat. Es wird einem Gespräch zwischen Konfuzius und seinem Schüler Zengzi zugeschrieben. Ein aus dem 12. Jahrhundert stammender Autor namens He Yin behauptete: "Der Klassiker der Kindespietät wurde nicht von Zengzi selbst verfasst. Als er sich von seinen Gesprächen mit Kongzi (Konfuzius) über das Thema der Pietät zurückzog, wiederholte er den Schülern seiner eigene Schule, was (der Meister) gesagt hatte, und sie klassifizierten die Sprüche und schrieben die Abhandlung."

https://www.chinaseiten.de/runterla/hiau_ging.pdf (409 KB)



Vierte Bad Homburger Bürgerreise
Y U N N A N − der Südwesten Chinas und das faszinierende L I J I A N G

vom 12. bis 28. April 2019 (17 Tage)Tage) − hessische Osterferien

Unsere Studienreise konzentriert sich auf die südwestchinesische Provinz YUNNAN mit seinen herausragend schönen Landschaften und dem kulturellen Reichtum der hier lebenden Minderheitenvölker. Im Mittelpunkt steht für uns die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt LIJIANG, mit der Bad Homburg seit 2011 freundschaftliche Kontakte pflegt. Lijiang ist eines der am meisten gefragten Reiseziele in der Volksrepublik China − sehr beliebt auch bei den Chinesen. Lijiang liegt im Nordwesten von Yunnan, die in landschaftlicher wie kultureller Hinsicht als die vielseitigste Chinas gilt.

Weitere Informationen zu dieser Bürgerschaftsreise/Studienreise erhalten Sie beim Stellvertretenden Vorsitzenden des "Vereins zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang e. V.": Pete Smith, Cheshamer Straße 23, 61381 Friedrichsdorf/Taunus, Telefon: 06172 / 77 88 94, eMail: Lijiang-Freundschaftsverein@t-online.de oder auf der Internetseite.

Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang e. V.
Internet: https://www.lijiangfreunde.de


Facetten des Erinnerns
1968 Global − China und die Welt

bis 11. Nov. 2018, Völkerkundemuseum VPST, Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg

Mit Werken von Ni Shaofeng und Deng Huaidong.

Ein halbes Jahrhundert nach dem globalen Aufflammen einer gesellschaftspolitischen Revolte rücken die Ereignisse, die 1968 ihren Höhepunkt fanden, wieder in den Blick. Aus diesem Anlass traten das Institut für Sinologie der Universität Heidelberg und das Konfuzius-Institut mit einer Kooperationsanfrage für ein Ausstellungsprojekt an das Völkerkundemuseum heran, um diese einschneidende und prägende Zeit in der jüngeren Geschichte Chinas und der Welt näher zu beleuchten.

Ni Shaofeng und Deng Huaidong, zwei in den frühen 1960er Jahren in China geborene Künstler, setzen sich, ein halbes Jahrhundert nach dem Jahr 1968 in China, intensiv mit der visuellen Propaganda jener Zeit auseinander, deren Wirkungen in den 1968er Bewegungen auf der ganzen Welt zu spüren waren.

Die beiden Künstler haben die damals entstandenen Propagandabilder als Basis für ihre eigene Neu- und Uminterpretation verwendet. Ihre Bilder scheinen dem Betrachter zunächst vertraut, stellen sich aber bei genauerer Betrachtung als stark modifiziert heraus. Beide verfolgen einen Ansatz der Verfremdung, den Monika Wagner als "Re-Education" bezeichnet hat. Ni Shaofeng setzt seine Ideen mit traditioneller Tuschetechnik um, mit der er großformatige Gemälde schafft, die jeweils auf fünfzig kleine Rechtecke gemalt sind, die sich wie ein Puzzle zusammensetzen. Deng Huaidong gelingt es durch mehrstufige Verfremdungsverfahren, den Bildern eine neue Realität zu verleihen.

Die Ausstellung wird durch eine Konzert-, Film- und Vortragsreihe in Kooperation zwischen dem Konfuzius-Institut, dem Kino im Karlstorbahnhof, dem "Heidelberg Centre for Transcultural Studies" (HCTS) und dem Völkerkundemuseum vPST ergänzt und vertieft.

Völkerkundemuseum VPST
Internet: http://www.voelkerkundemuseum-vpst.de


Chinese Corner − Sprachtandem

Fr., 16.11.2018, 17:30 − 19:00, Konfuzius-Institut Frankfurt e.V., Dantestr. 9, 60325 Frankfurt am Main

Interessenten mit Vorkenntnissen bieten wir auch weiterhin die Möglichkeit, an der "Chinese Corner" teilzunehmen. Treffen Sie sich bei diesem Sprachtandem mit chinesischen Muttersprachlern zu einem zwanglosen Plausch und verbessern Ihre Sprechfähigkeit.
Konfuzius-Institut Frankfurt e.V.
Internet: http://www.konfuzius-institut-frankfurt.de


100 Schulen − 100 Wege.
Chinesische Philosophen und ihre Wege zu Kultivierung und Wissen

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Ommerborn, Sinologe

Samstag, 17. 11. 2018, 18.30 Uhr, Taozentrum Frankfurt, Hamburger Allee 94, 60486 Frankfurt-Bockenheim

Der Zeitraum zwischen dem 6. und 3. Jh. v.u.Z., in dem sich in China zahlreiche philosophische Schulen herausbildeten − insbesondere natürlich Daoismus und Konfuzianismus −, wird in Übereinstimmung mit einer Äußerung aus dem daoistischen Buch Zhuangzi (Meister Zhuang) (4./3. Jh. v.u.Z.) auch die "Zeit der 100 Schulen" (baijia) genannt. Die Zahl 100 ist dabei nicht wörtlich zu nehmen, sondern soll auf die Vielfalt der Schulen und der Ideen ihrer Vertreter verweisen. Damals wurden die Grundsteine der chinesischen Philosophie gelegt. Spätere Philosophen haben sich darum immer wieder auf diese entscheidende Zeit bezogen und berufen. Dabei haben sie aber auch neue Ideen entwickelt.
In der Zeit der 100 Schulen ebenso wie in den darauf folgenden Jahrhunderten, in denen noch seit dem 1. Jh. der Buddhismus aus Indien als eine wichtige ausländische Lehre und Quelle neuer geistiger Inspiration hinzukam, wurden von den Philosophen so ganz unterschiedliche Theorien ausgearbeitet und vorgetragen. Und es wurden auch verschiedene Wege aufgezeigt, die den Menschen zu der jeweils als richtig angesehenen Wahrheit führen sollten. Eine zentrale Rolle spielten somit stets die Methoden der Kultivierung, geistig wie körperlich, mit deren Hilfe das Ziel des richtigen Wissens und Handelns erlangt werden sollte.
In dem Vortrag werden einige der einflussreichsten Philosophen aus den wichtigsten Schulen des alten China mit ihren grundlegenden Ideen und Kultivierungsmethoden vorgestellt.
Prof. Dr. Wolfgang Ommerborn ist Sinologe an der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte die chinesische Sprache in Beijing und Nanjing. Seine Forschungsschwerpunkte sind zurzeit Philosophie (vor allem Neo-Konfuzianismus) und Politik Chinas (vor allem politisches Denken).

Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.
Internet: https://www.qigong-yangsheng.de



Der daoistische Unsterbliche Liu Hai, Bronze, China, Qing-Dynastie, 18. Jh., Sammlung Christel und Dieter Schürzeberg im Museum für Ostasiatische Kunst Köln, C 2018,227. Foto: RBA
Der daoistische Unsterbliche Liu Hai, Bronze, China, Qing-Dynastie, 18. Jh., Sammlung Christel und Dieter Schürzeberg im Museum für Ostasiatische Kunst Köln, C 2018,227. Foto: RBA
Fang Shishu (1692-1751): Landschaft, Hängerolle, Tusche und leichte Farben auf Papier, China, Qing-Dynastie, 1733, Museum für Ostasiatische Kunst Köln, A 78,4. Foto: RBA
Fang Shishu (1692-1751): Landschaft, Hängerolle, Tusche und leichte Farben auf Papier, China, Qing-Dynastie, 1733, Museum für Ostasiatische Kunst Köln, A 78,4. Foto: RBA

Vierzig Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

17. November 2018 bis 30. Juni 2019, Museum für Ostasiatische Kunst, Universitätsstraße 100, 50674 Köln

Vor 40 Jahren öffnete der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa geplante Neubau des Museums für Ostasiatische Kunst seine Pforten am Aachener Weiher. Damit erhielt das 1909 gegründete Haus nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder ein eigenes Domizil. Als herausragendes Beispiel der klassischen Moderne steht das Haus seit 2011 unter Denkmalschutz.
Die Jubiläumsausstellung Alles unter dem Himmel präsentiert fast ausschließlich Objekte, die in den letzten 40 Jahren in den Besitz des Museums gelangt sind. Sie feiert die Ankäufe, Schenkungen, Stiftungen, Dauerleihgaben und Restaurierungen, sie lädt aber auch zu einer spannenden Zeitreise in die Ausstellungen, Kataloge und Plakate der letzten 40 Jahre ein.

Museum für Ostasiatische Kunst
Internet: https://museum-fuer-ostasiatische-kunst.de


"Tiao Tiao − Das chinesische Gespenst". Live-Hörspiel "Die gestohlene Urne"

Sa., 17.11.2018, 17.00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt e.V., Dantestr. 9, 60325 Frankfurt am Main

Mit "Tiao Tiao und die gestohlene Urne" präsentiert das Konfuzius-Institut Frankfurt exklusiv einen spannenden Auszug aus der Fortsetzung des Hörspiel-Debuts "Tiao Tiao − Das chinesische Gespenst". Ein Spaß für die ganze Familie!
Ein Live-Hörspiel mit Einspielern, Musik und Live-Geräuschen geeignet für Kinder (ab 6 Jahren) und Erwachsene.
Dauer: ca. 40 Minuten mit anschließender Signier- und Zeichenstunde
Der Eintritt ist frei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich unter info@konfuzius-institut-frankfurt.de

Konfuzius-Institut Frankfurt e.V.
Internet: http://www.konfuzius-institut-frankfurt.de


Wirtschaft Yunnan − China

Fr., 23. Nov. 2018, 19 Uhr, Raum 2 des Bürgerhauses "Zum Alten Schlachthof", Urseler Straße 22, Bad Homburg

Christoph Erkunt referiert zum Thema.

Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang e.V.
Internet: https://www.lijiangfreunde.de


Workshop "Drums & Drama"

Sa., 24.11.2018, 13.00 − 16.30 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt e.V., Dantestr. 9, 60325 Frankfurt am Main

Alle Freunde chinesischer Sanges- und Musikkunst können sich nun mit uns auf Drums and Drama freuen: Zusammen mit dem Peking Oper Club Deutschland bieten wir allen Interessierten künftig einmal pro Monat die Möglichkeit, in die Welt chinesischer Musik- und Schlaginstrumente und der Pekingoper hineinzuschnuppern.
In zwanglosem Rahmen führen Meister ihres Fachs in ihre Kunst ein: Mitmachen, zuhören, zuschauen − alles ist möglich!
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Um Anmeldung wird gebeten! (069-79823296; info@konfuzius-institut-frankfurt.de).

Konfuzius-Institut Frankfurt e.V.
Internet: http://www.konfuzius-institut-frankfurt.de


Die Bauernkapitalisten von Zhejiang

Do., 29.11.2018, 18.30 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt e.V., Dantestr. 9, 60325 Frankfurt am Main

Vortrag von Dr. Hans-Wilm Schütte (Hamburg)

Gern ist vom Stadt-Land-Gefälle in China die Rede, vor allem von ein paar hundert Millionen Wanderarbeitern, die auf dem Bau arbeiten oder Elektronik zusammenschrauben. Die Idee "reiche Stadt, armes Land" stimmt aber so nicht. Beim Anflug auf die Provinzhauptstadt Hangzhou erblickt man unter sich endlose Zeilen von bis zu vier Etagen hohen Villen, die sich entlang rechtwinklig kreuzender Straßen endlos in alle Richtungen zu erstrecken scheinen. Sie gehören Bauern, die auf den dazwischen liegenden Äckern aber längst nicht mehr arbeiten. In anderen Dörfern steht auch mal ein Porsche vor der Tür: Dort haben die Bauern schon in den 80er-Jahren Gemeinschaftsunternehmen gegründet, die inzwischen zu Konzernen herangewachsen sind − vom sozialistischen Kollektiv zur GmbH. Jedes Dorf hat sich auf ein Gewerbe spezialisiert, und manche Gemeinschaftsfirmen ehemaliger Bauern sind heute landesweit aktiv, haben Tochterfirmen in anderen Provinzen gegründet. Die eigentliche Arbeit an der Werkbank oder auf dem Acker erledigen Wanderarbeiter aus anderen Provinzen.
Einblick in diese Verhältnisse erhielt der Sinologe und Reiseführerautor Dr. Hans-Wilm Schütte. Er hatte Gelegenheit, Bewohner von Bauernvillen persönlich kennenzulernen, besichtigte auch ihre Betriebe − und kam aus dem Staunen nicht heraus.
Anmeldung erbeten: (069-79823296; info@konfuzius-institut-frankfurt.de).

Konfuzius-Institut Frankfurt e.V.
Internet: http://www.konfuzius-institut-frankfurt.de


meet asian art
Die Farbe von Jade und Ewigkeit.
Chinesische Seladon-Keramik aus zweieinhalb Jahrtausenden

bis 13. Januar 2019, Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

Jade ist in China seit jeher kostbarer als Silber und Gold. Mit seinem milchig-graugrünen Glanz gilt der Edelstein in der chinesischen Kultur als Symbol für ein langes Leben und Unsterblichkeit. Aus der hohen Wertschätzung für dieses Material erklärt sich die anhaltende Beliebtheit jadefarbener Keramikglasuren in China seit dem ersten Jahrtausend v. Chr..
Das Museum Angewandte Kunst zeigt eine Auswahl solcher Seladon-Keramiken in seinem Ausstellungs- und Veranstaltungsforum meet asian art. Mit Exponaten aus zweieinhalb Jahrtausenden führt die Kabinettausstellung eindrucksvoll die Kunstfertigkeit chinesischer Töpfer vor Augen, die mit einfachen, eleganten Formen und Glasuren in der einzigartigen Farbe von Jade Stücke von großer Ausdruckskraft schufen.

Museum Angewandte Kunst
Internet: https://www.museumangewandtekunst.de


Alle Farben Chinas! Glasurenvielfalt aus über 1000 Jahren

bis 31.03.2019, Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf

In der Gedankenwelt des Alten Chinas besaßen Farben eine wichtige Symbolfunktion. Sie wurden Elementen, Energien, kosmischen Zyklen und Dynastien zugeordnet, was in der Keramikkunst Glasuren und Schmelzfarbendekore beeinflusste.
Es werden Stücke aus fünf Kaiserdynastien und verschiedenen regionalen Produktionszentren vorgestellt, von denen viele einen derart hohen Grad an technischer Perfektion und modern wirkender, puristischer Ästhetik besitzen, dass kaum zu glauben ist, dass es sich um Jahrhunderte alte Handwerkskunst handelt. Weitere Schwerpunkte der Ausstellung sind bichrome und polychrome Porzellane der Ming- und Qing-Dynastien, die am kaiserlichen Hof für Staatsrituale und als Bankettgeschirre verwendet wurden.
Unsere Exponate stammen zum Teil aus dem Bestand des Hetjens, außerdem aus bedeutenden deutschen Privatsammlungen. Die Sonderausstellung "Alle Farben Chinas!" wird temporär in die neu konzipierte Dauerausstellung integriert, die gleichzeitig eröffnet wird und ab sofort langfristig durch Leihgaben der Stiftung Hauk ergänzt wird.

Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum
Internet: https://www.art-in-duesseldorf.de/ausstellungen/alle-farben-chinas-glasurenvielfalt-aus-ueber-1000-jahren-1.html


Liaoningotitan − ein Geburtstagsgeschenk für Senckenberg

voraussichtlich bis April 2019, The Squaire am Flughafen Frankfurt (Ebene 5 The Squaire West)

Abguss des Lianoningotitan-Skeletts im Flughafen Frankfurt, das als Botschafter für den Umbau des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt wirbt.

In der Kreidezeit (vor 145-66 Millionen Jahren) besiedelten riesige Langhalssaurier alle Kontinente: die Titanosaurier. Der größte Vertreter (Argentinosaurus) erreichte eine Länge von 40 Meter und 80 Tonnen Lebendgewicht. Der frühkreidezeitliche Liaoningotitan sinensis zählt mit "nur" 12 Meter Länge zu den größten seiner Gruppe in China und mit einem Alter von 120 Millionen Jahren zu den ältesten der Erde. Zu Lebzeiten fraß Liaoningotitan − wie alle Titanosaurier − ausschließlich Pflanzen. Das Original dieses Skeletts befindet sich am Paleontological Museum of Liaoning in China. Die ausgestellte Replik wurde dem Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zu seinem 200. Geburtstag 2017 geschenkt und wird nun erstmals außerhalb von China ausgestellt.

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Internet: http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5206&kid=1&id=4856


Bürgerreise nach Guangzhou und Sprachkurs China-Express

Bürgerreise in die Partnerstadt Guangzhou mit Aufenthalt in Beijing und Shanghai

19. − 27. November 2018; Reisepreis pro Person im DZ € 1.690,-
Frühbucherrabatt: 60,- Euro/ Person (bei Anmeldung und Zahlung bis 20. April 2018)
Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen
Anmeldeschluss: 28. September 2018

Seit 30 Jahren sind die Metropolen Frankfurt am Main und Guangzhou als Partnerstädte verbunden. Zahlreiche persönliche Begegnungen haben Menschen beider Städte zusammengeführt, ob bei Schüleraustausch, Bürgerreisen oder Fachaustausch. Auf dieser Jubiläums-Reise lernen Sie unsere Partnerstadt am Perlfluss mit Ihrer dynamisch gewachsenen Stadtsilhouette und ihrem traditionellem Erbe aus vergangenen Kaiserdynastien kennen. Sie entdecken Frankfurter Spuren in Guangzhou und begegnen Menschen der Partnerstadt. Die 9-tägige Flugreise führt Sie zunächst in die Hauptstadt Peking, wo u.a. ein Besuch der "Verbotenen Stadt" nicht fehlen darf. Zum Abschluss entdecken Sie die Weltmetropole Shanghai mit ihren atemberaubenden Perspektiven.

Detailinformationen und Buchung (Veranstalter):
China Travel & Trading ( Deutschland ) GmbH
Anmeldung :
Email: asien@ctsol.de
Telefon: 069 2385 220
http://www.chinatravelservice.de

In Kooperation mit:
Stadt Frankfurt am Main − Amt für Kommunikation und Stadtmarketing
Telefon 069 212 31888
Email: Info.international@stadt-frankfurt.de
http://www.internationalesreferat.frankfurt.de



China-Express − Grundkurs Elementar 1 (Sprachkurs + Landeskunde)

21.Aug. − 20. Sept. 2018, (Di/Do, 18:30-20:45 Uhr)
Lehrwerk: "Chinesisch erleben"
Unterrichtseinheiten: 30 UE, 2 Mal wöchentlich 3UE (Di.+Do. 18:30-20:45h)
Preis: € 270,- (ermäßigt € 210,-) zzgl. € 20,- für Lehrmaterialien

Die Teilnehmer erwerben Grundwissen über die chinesische Sprache, wobei alle sprachlichen Fertigkeiten (Hör- und Leseverständnis, schriftlicher Ausdruck und Sprachvermögen- Interaktion, freies Sprechen) berücksichtigt werden. Schwerpunkt des Kurses ist das Erlernen der Chinesische Sprache zum einfachen Ausdruck persönlicher Angaben auf Basis der Pinyin-Umschrift. Grundwissen hinsichtlich des chinesischen Schriftsystems wird ebenfalls vermittelt. Darüber hinaus ist eine interkulturelle Auseinandersetzung mit Schwerpunkt auf Landeskunde, kultureller Besonderheiten im sozialen Umgang sowie der modernen Gesellschaft in China vorgesehen.

Konfuzius-Institut an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V.
Internet: http://www.konfuzius-institut-frankfurt.de






Volkshochschule Frankfurt am Main
Programm Herbst − Winter 2018/19


0101-59
Besuch des Fo-Guang-Shan-Tempel
04. Nov., 1x
Christine Göllner So, 13.30 - 17.00 Uhr
VHS Sonnemannstraße


3028-51W
TCM - Gesund durch die vier Jahreszeiten
Herbst-Workshop
27. Okt., 1x; 18,00 €
Sa, 14.00 - 17.00 Uhr
BIKUZ - Bildungs- und Kulturzentrum
Behindertengerecht


3071-53W
Qigong | Entspannung | Beweglichkeit
07. Jan. - 11. Jan., 5x; 240,00 €
Mo - Fr, 09.30 - 16.30 Uhr
BIKUZ - Bildungs- und Kulturzentrum
Bildungsurlaub/Behindertengerecht


3316-51
Lu Jong - Tibetisches Bewegungstraining
Die Bewegungen der 5 Elemente
08. Sep., 1x; 30,00 €
Sa, 11.00 - 15.00 Uhr
VHS Sonnemannstraße
Behindertengerecht


3316-52
Lu Jong - Tibetisches Bewegungstraining
Die Bewegungen der 5 Elemente
17. Nov., 1x; 30,00 €
Sa, 11.00 - 15.00 Uhr
VHS Sonnemannstraße
Behindertengerecht


Qigong -Neiyang Gong
Qigong - die 15 Ausdrucksformen
Qigong - die 5 Elemente
Tai Chi - Qigong
Qigong - die 8 Tore
Tai Chi Chuan
Tai Chi Kompakt im Kloster


4160-01
Chinesisch erleben: Die Teezeremonie
10. Nov., 1x; 30,00 €
Sa, 15.00 - 18.00 Uhr
Treffpunkt: Teehaus Chá Dào China Tea & Art,
Friedrichstraße 10-12, 60323 Frankfurt am Main


4160-04
Chinesische Kalligraphie
02. Nov. + 09. Nov., 2x; 35,00 €
Fr, 18.30 - 20.45 Uhr
VHS Sonnemannstraße
Behindertengerecht


4160-06
Chinesisches Wochenende
08. Sep. + 09. Sep., 2x; 35,00 €
Sa + So, 11.00 - 13.15 Uhr
VHS Sonnemannstraße
Behindertengerecht


Chinesisch A1/1
Chinesisch A1/2
Chinesisch A2/3
Chinesisch A2/5
Chinesisch B1/8
Chinesisch B1/10




Information und Anmeldung nur bei der Volkshochschule Frankfurt am Main
Sonnemannstraße 13, 60314 Frankfurt, Telefon: 069-212 715 01
Internet: https://www.vhs.frankfurt.de


















Veranstaltungen des Konfuzius-Instituts an der Universität Frankfurt e.V.

Veranstaltungen des Konfuzius-Institut finden Sie auf der Homepage >> http://www.konfuzius-institut-frankfurt.de/




Veranstaltungen der Sinologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main

Weitere Aktivitäten bitte erfragen bei: sinologie@em.uni-frankfurt.de
Institut für Orientalische und Ostasiatische Philologien; Fachbereich 9; Sprach- und Kulturwissenschaften; Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
Senckenberganlage 31 (Juridicum), 8. Stock, 60325 Frankfurt/Main
Telefon Geschäftszimmer: 069/798-22851 und -22852
Homepage: http://www.sinologie.uni-frankfurt.de




Veranstaltungen des China-Instituts an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e. V.

Weitere Aktivitäten bitte erfragen bei: amelung@em.uni-frankfurt.de
China-Institut an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e. V.
Senckenberganlage 31-33, 60325 Frankfurt/Main
Telefon: 069-79822897
Homepage: http://china-institut.uni-frankfurt.de/









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